Das Familienrecht, als Teilgebiet des Zivilrechts, regelt die rechtlichen Beziehungen der Mitglieder einer Familie zueinander und gegenüber Dritten. Zum Familienrecht gehören Ehe- und Kindschaftssachen, Vormundschaft, Betreuung und Pflegschaft. Es befasst sich also mit familiären Bindungen, sowie mit ihren Rechtswirkungen in den Folgen einer Scheidung. Auch regelt es Verwandtschaftsgrade, Unterhaltpflichten und Adoptionen.
Die Familie und die Ehe sind besondere schützenswerte Güter. Daher ist es wichtig, dass faire Entscheidungen getroffen werden, welche Ausgleich und Gleichberechtigung unter allen Beteiligten schaffen. Kinder sind insbesondere die Leidtragenden bei Trennungen. Genau dafür ist ein Fach-Anwalt für Familienrecht da.
Rechtsanwaltskammern verleihen Anwälten jedoch nur nach Erfüllung gewisser Voraussetzungen den Titel "Fach-Anwalt für Familienrecht", welcher damit ein wichtiger Qualifizierungs-Hinweis für Betroffene ist.
Mediation ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes, bei dem unabhängige „allparteiliche“ Dritte die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten.
Mediation setzt dort an, wo ein Konflikt nicht ohne externe Hilfe gelöst werden kann. Sie bietet eine gute Alternative zu einem Gerichtsverfahren, da sie mit einem geringeren Kosten-und Zeitaufwand verbunden ist und die Entscheidungsmacht den Konfliktparteien vorbehalten bleibt. Zielsetzung ist die win/win-Situation.

Mediation löst Meinungsverschiedenheiten, Streitigkeiten oder Konflikte zwischen Privatpersonen, Organisationen oder Institutionen mithilfe einer Vermittlung durch eine dritte, neutrale Partei. Der Mediator greift dabei nicht in den Entscheidungsprozess ein, sondern soll beide Parteien in der Lösungsfindung lediglich unterstützen. Ziel ist es eine Win-Win-Situation zu erreichen, in welcher die Interessen beider Parteien berücksichtigt sind und diese keine Abstriche, wie bei einem einfachen Kompromiss, machen müssen.
